Rentner sollen bei der Pflege helfen?

Berlin, 04.12.2015 – „Wir steuern auf einen Pflege-Super-GAU hin, wenn wir uns nicht überlegen, wie wir Arbeitskraft effizient einsetzen können“, so Alexander Künzel, Vorstandsvorsitzender der Bremer Heimstiftung. „Damit meine ich auch die Arbeitskraft rüstiger Rentner.“ Fakt ist, dass es in den nächsten Jahren noch größere Pflege-Engpässe geben wird.

Neue gemeinschaftliche Wohnkonzepte, wie sie Künzel im Laufe des Interviews mit dem Weser Kurier vorschlägt, sind gute Ansätze, diesen zu begegnen. Vor allem aber müssen politische Lösungen her: humane Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte sowie ein attraktives Ausbildungsangebot. Das Einspannen von Ruheständlern hingegen sehen wir Pflegeagenten mehr als kritisch.

Jegliche Ausbeutung, sei es von Rentnern oder überlasteten Arbeitnehmern, muss vermieden werden. Pflegekräfte wie unsere engagierten Freiberufler zeichnet zudem eine hohe fachliche Expertise aus – wer könnte darauf verzichten? Sie sorgen für professionelle Betreuung und machen täglich das, was sie am besten können: sich um Sie kümmern.