Neue Pflegestufen ab 2017 – Was gilt es zu beachten?

Berlin, 26.08.2016 – Zum Jahreswechsel ändert sich Grundlegendes: Das Pflegestärkungsgesetzt II wird in Kraft treten – und damit kommt die neue Einteilung in fünf Pflegegrade.

Generell kann man davon ausgehen, dass die Kassen-Leistungen im Schnitt erhöht und vor allem psychische Leiden, beispielsweise Demenz, stärkere Beachtung finden werden. Für rein körperlich Beeinträchtigte (vormals Pflegestufen I und II) kann es jedoch finanzielle Einbußen geben, besonders hinsichtlich der stationären Pflege.

Wir Pflegeagenten empfehlen, vor dem Jahreswechsel abzuwägen, ob ein Umzug ins Pflegeheim bzw. die Neueinstufung nach aktueller Gesetzeslage vor dem Jahreswechsel sinnvoll wären. Einmal bewilligt, gilt Bestandsschutz – dies kann für gering pflegebedürftige Menschen Vorteile bringen.