Fragen Sie bitte den Arzt – oder doch gleich mich?!

Berlin, 18.12.2015 – Zur Akademisierung der Pflegeberufe. Immer mehr Bereiche unseres Alltags werden „akademisiert“ – vor allem im Pflegebereich werden zahlreiche neue Studiengänge angeboten. Trotz Gegenstimmen empfiehlt der Wissenschaftsrat die verstärkte Ausbildung an Hochschulen.

Es sei alles andere als eine „Akademisierung des Proletariats“, betont Sascha Köpke, Professor an der Universität Lübeck. Die Anzahl multimorbider Patienten wird in Zukunft steigen, eine anspruchsvollere Diagnostik und Therapie sind die Folge. 10% der Fachkräfte in Krankenhäusern verfügen derzeit über einen Hochschulabschluss, künftig werde laut Ärzteblatt eine Rate von 20% angestrebt. Das heißt nicht, dass die Ausbildung zur Pflegefachkraft künftig wertlos wird – im Gegenteil: „Wir brauchen weiterhin den Großteil der
Pflegekräfte, die das duale System durchlaufen und die für ihre Aufgaben hervorragend ausgebildet sind“, so auch der Neurowissenschaftler Prof. Hans-Jochen Heinze.

Wir Pflegeagenten legen Wert auf die sehr gute Ausbildung unserer freiberuflichen Honorarkräfte. Je nach Einsatzbereich setzen wir auf spezialisierte und erfahrene Fachkräfte. Mit und ohne universitärem Abschluss – doch immer top ausgebildet.