Bürokratieabbau in der Pflege – funktioniert das?

Berlin, 02.09.2016 – Formulare über Formulare müssen Angestellte in Alten- und Pflegeheimen ausfüllen. Das kostet Zeit, die nicht für Pflegebedürftige genutzt werden kann. Zudem soll die Dokumentation laut Statistischem Bundesamt gut 2,7 Milliarden Euro jährlich verschlingen. Dies wird sich hoffentlich bald ändern. Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), startete bereits 2015 „das wohl größte Entbürokratisierungsprojekt in der Geschichte der Pflege“. (domradio.de)

Das Pilotprojekt ist bisher ein voller Erfolg: Anstatt 30 Formblättern müssen nur noch zehn ausgefüllt werden – ohne dass fachliche Standards auf der Strecke bleiben. Auch die Honorarkräfte der Pflegeagenten wünschen sich mehr Zeit für Menschen anstatt für Papier!